Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen!
Sportliche Herausforderungen, Teamgeist und ein unvergesslicher Tag: Sport-LK der Q1 "finisht" mit 2 Teams den Schulstaffel-Marathon in Bonn.
Manche Tage bleiben, nicht wegen Zahlen oder Zeiten, sondern wegen der Gefühle, die man mit ihnen verbindet, in Erinnerung. Der 19. April 2026 war genau solch ein Tag.
Bei frühlingshaften 15 Grad und weitgehend strahlendem Sonnenschein machte sich der Sport-Leistungskurs der Q1 auf den Weg zum Bonn-Marathon. Über 22.000 Läuferinnen und Läufer gingen an den Start, darunter rund 360 Schulstaffeln und mittendrin: zwei Teams der Gesamtschule Hennef West.
Schon vor dem Start lag etwas Besonderes in der Luft. Eine Prise Aufregung, Vorfreude, vielleicht auch ein leises Kribbeln. Denn schnell wurde klar: Hier geht es um mehr als nur ums Laufen.
Jeder Schritt für das Team
42,195 Kilometer! Eine Distanz, die alleine zu laufen schwer realisierbar ist. Doch im Team wird sie machbar. Sechs Läuferinnen und Läufer, sechs Etappen, ein gemeinsames Ziel. Zwischen 5,4 und 8,8 Kilometer waren pro Schüler zurückzulegen. Teamgeist, Ausdauer und gegenseitige Motivation standen dabei im Mittelpunkt.
Unterstützt wurde der Kurs dabei sogar jahrgangsübergreifend. Zwei Schüler der EF und ein Schüler aus der 10. Klasse verstärkten das Team und wurden sofort Teil dieser Gemeinschaft.
Mehr als ein Wettkampf
Natürlich ging es auch um Leistung. Aber vor allem ging es um Erlebnisse: die Atmosphäre aufzusaugen, das eigene Durchhaltevermögen zu spüren, gemeinsam zu lachen, sich gegenseitig zu bestärken und am Ende stolz auf das zu sein, was man zusammen erreicht hat.
Solche Events sind mehr als nur sportliche Herausforderungen. Sie sind Zwischenziele auf einem längeren Weg. Sie geben Motivation, dranzubleiben, weiter zu trainieren und sich Schritt für Schritt auf größere Ziele vorzubereiten: wie die Abiturprüfung im 5-km-Lauf.
Der Moment im Ziel
Beide Staffeln finishten in unter vier Stunden und waren damit schneller als ihr Sportlehrer im Jahr 2016. Ein kleiner Seitenhieb mit einem Augenzwinkern, aber vor allem ein gemeinsamer Erfolg.
Ein Tag, der bleibt
Was bleibt, sind nicht nur Zeiten oder Platzierungen. Es sind die Erinnerungen: an erschöpfte, aber glückliche Gesichter, an gegenseitige Motivation, an das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein.
Sportlehrer Denis Schulte brachte es treffend auf den Punkt: „Wenn die Teilnahme an diesem Event dazu führt, dass Schüler den Ausdauersport für sich entdecken und gelegentlich privat an solchen Volksläufen teilnehmen, dann wäre das die Kirsche auf der Torte!“
Und vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis dieses Tages: Dass man gemeinsam über sich hinauswachsen kann. Dass man stärker ist, wenn man zusammenhält.



