Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

auch im Namen von Herrn Scholemann danke ich erneut allen Familien, die bei Erkrankungen ihrer Kinder diese nicht in die Schule schicken. Es gab auch im Rahmen der Testungen für das schulische Personal weiterhin keinen positiven Corona-Test. Die Selbsttestung der Hälfte unserer Schülerinnen und Schüler beinhaltete darüber hinaus ebenfalls keine positive Testung und konnte Dank der guten Vorbereitung durch die Sekretariate und Hausmeister und der versierten Umsetzung unserer Lehrkräfte erfolgreich durchgeführt werden. Die nächste Testung für die zweite Klassenhälfte erfolgt am Dienstag, 13.04.21 in der 1./2. Stunde.

Die neuesten Informationen des Ministeriums zum Unterricht nach den Osterferien:

Es ist vorgesehen, dass – sofern es das Infektionsgeschehen weiter zulässt – der Unterricht nach den Ferien genauso fortgesetzt wird wie bisher. Das bedeutet, dass wir für die Sekundarstufe I (Klassen 5-10) die zweite Hälfte der Klassen zum Präsenzunterricht erwarten. Ebenso endet der Unterricht an allen Tagen nach der 6. Stunde. (Ausnahme: F und L in Klasse 10)

Für die Oberstufe (Sekundarstufe II) gelten die Pläne ebenfalls unverändert weiter.

Da nach den Ferien die 2. Hälfte unserer Schülerinnen und Schüler getestet wird, legen wir hiermit die Informationen aus unserem letzten Update noch einmal vor:

 

Termin der Testung:

Die Testung findet in den jeweiligen Kurs/ Klassenräumen in der 1. und 2. Unterrichtsstunde unter Aufsicht der dort unterrichtenden Lehrkraft mit den im Präsenzunterricht anwesenden Schülerinnen und Schülern statt. Die Lehrkräfte beaufsichtigen die Testungen, leisten aber keine weitere Hilfestellung bei der Durchführung des Tests (z.B. Abstriche, Teströhrchen befüllen usw.).

Für die Klassen/ Kursgruppe 2 ist der Selbsttest nach Abschluss aller Vorbereitungen für Dienstag, 13.04.2021 geplant.

Eine Kurzanleitung zum Test findet man auf der Übersichtsseite des Bildungsportals unter:

https://www.schulministerium.nrw/selbsttests 

  1. Ablauf der Testung:

Unmittelbar vor Testung auf die Handhygiene der Selbst-Testenden sowie auf den notwendigen Abstand (1,5 m) zwischen den Schülerinnen und Schülern zu achten. Die Testung in der Lerngruppe erfolgt in zwei Teilgruppen (z. B. weil die Maske zum Test kurzzeitig abgenommen werden muss). Die Lüftung des Raumes ist sicherzustellen.

Die Schülerinnen und Schüler führen den Selbsttest eigenständig durch. Die Lehrkräfte kontrollieren das Ergebnis der Testung. Wenn das Ergebnis positiv sein sollte, muss das Ergebnis unverzüglich im bereitliegenden Protokollbogen auch mit Namensnennung der positiv getesteten Personen dokumentiert werden. Die sofortige Dokumentation ist unverzichtbar, da sich der Test-Kit nach einer gewissen Zeit verfärbt und damit wertlos ist. Auch nach Durchführung des Selbsttests ist auf die Handhygiene zu achten.

Zur genauen Interpretation des Testergebnisses sind Hinweise im Bildungsportal zu finden unter:

https://www.schulministerium.nrw/selbsttests

Die Lehrkräfte oder Aufsichtspersonen wirken darauf hin, dass die Testergebnisse der Selbsttests in der Klasse oder im Kurs auch bei negativer Testung vertraulich behandelt werden (kein Präsentieren oder Herumzeigen von Testergebnissen).

  1. Umgang mit einem positiven Testergebnis:

Ein positives Ergebnis eines Selbsttests ist noch kein positiver Befund einer Covid-19-Erkrankung, stellt allerdings einen begründeten Verdachtsfall dar. Die betroffene Person muss unverzüglich und in altersgerechter Weise unter Einhaltung der allgemeinen Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen isoliert werden.

Die Schulleitung informiert die Eltern. Die Schülerin oder der Schüler wird entweder nach Hause geschickt oder von den Eltern abgeholt. Die Nutzung des ÖPNV sollte dringend beim Rücktransport vermieden werden.

 

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales weist hier auf Folgendes hin:

„Ein positives Selbsttestergebnis ist durch eine PCR-Testung zu bestätigen. Hierfür muss umgehend durch die betroffene Person bzw. deren Eltern/Personensorgeberechtigte von zuhause aus Kontakt mit der Hausärztin/dem Hausarzt bzw. der Kinderärztin/dem Kinderarzt aufgenommen und ein Termin vereinbart werden.

Eine erneute Teilnahme der Schülerin oder des Schülers am Unterricht ist erst mit einem negativen PCR-Test wieder möglich. Bis zum PCR-Testtermin sollte sich die Person in freiwillige häusliche Quarantäne begeben, um der Gefahr von Ansteckungen vorzubeugen. Bei einem positiven PCR-Nachweis erfolgen die weiteren Schritte nach Maßgabe der landesrechtlichen Verordnungen (u.a. häusliche Absonderung auch für Familienangehörige und ggf. die Lerngruppe, die Klasse, Kontaktpersonen).

Ein COVID-19-Verdachtsfall auf der Grundlage eines Selbsttests an einer Schule bedeutet seitens des Gesundheitsamts in der Regel nicht, dass eine Klasse in Quarantäne geschickt oder die gesamte Schule geschlossen wird.

Schülerinnen und Schüler mit negativem Testergebnis können weiterhin die Schule besuchen. Auch Schülerinnen und Schüler ohne Test dürfen weiterhin am Präsenzunterricht teilnehmen.

Die direkten Sitznachbarn bzw. engen Kontaktpersonen (sog. „social bubble“) des betroffenen Verdachtsfalls sind allerdings aufgefordert, bis zum Vorliegen des PCR-Testergebnisses des Verdachtsfalls nicht nur strikt die Infektions- und Hygienemaßnahmen einzuhalten (unabhängig von Aufenthaltsort oder auch im Sportunterricht), sondern auch nicht notwendige Kontakte nach der Schule zu vermeiden.“

Bei einem ungültigen Testergebnis kann der Test wiederholt werden, falls weitere Test-Kits vorhanden sind. 

  1. Widerspruchserklärung der Eltern:

Die Testung ist freiwillig. Bei Kindern und Jugendlichen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres können die Eltern Widerspruch gegen die Teilnahme ihres Kindes an der Testung erheben. Bei einem Widerspruchsverfahren müssen nur die Eltern aktiv werden, die tatsächliche Einwände gegen den Test haben. Ein Muster für eine Widerspruchserklärung finden Sie auf der Übersichtsseite im Bildungsportal: https://www.schulministerium.nrw/selbsttests

Verantwortlich für die rechtzeitige Vorlage des Widerspruchs sind die Eltern. Behaupten Schülerinnen und Schüler das Vorliegen eines elterlichen Widerspruchs und kann dies aus Zeitgründen nicht überprüft werden, wird die Testung möglichst nachgeholt. Diese Erklärung soll noch in verschiedenen Sprachen auf der oben genannten Seite eingestellt werden.

Da die Teilnahme an den Testungen auf freiwilliger Basis erfolgt, dürfen sich aus der Verweigerung eines Tests durch eine Schülerin oder einen Schüler keine Konsequenzen ergeben.

  1. Vorgabe für Hygiene und Infektionsschutz

Die Durchführung der Testungen erübrigt in keinem Fall die Einhaltung der Vorgaben für Hygiene und den Infektionsschutz in Schulen. Zudem sind die Vorgaben insbesondere der Corona-Betreuungsverordnung (CoronaBetrVO) weiterhin in vollem Umfang zu beachten. Erst das Zusammenwirken von Testung und Einhaltung der Vorgaben für die Hygiene und den Infektionsschutz bietet ein hohes Maß an Gesundheitsschutz in der Schule.

  1. Symptomatische Personen

Und es gilt auch weiterhin: Symptomatische Personen sollen gar nicht erst in die Schule kommen. Wenn Erkrankte (oder deren Eltern) den Verdacht haben, dass eine COVID-19-Erkrankung vorliegen könnte, müssen diese Schülerinnen und Schüler zu Hause bleiben; die Eltern oder die volljährigen Schülerinnen und Schüler müssen Kontakt mit der Hausärztin/dem Hausarzt bzw. der Kinderärztin/dem Kinderarzt aufnehmen.

Ich Ihnen allen frohe Ostertage, eine schöne Ferienzeit und bleiben Sie gesund!

                                          Für die Gesamtschule Hennef-West:  i.V. Anja Schwalm