Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

 

nach Erhalt der Schulmail vom 15.03.2021 und noch vor Lieferung der Selbsttests/ Tests zur Eigenanwendung möchte ich über die Modalitäten der Durchführung dieser Selbsttests informieren.

  1. Termin der Testung:

Die Testung findet in den jeweiligen Kurs/ Klassenräumen in der 1. Unterrichtsstunde unter Aufsicht der dort unterrichtenden Lehrkraft mit den im Präsenzunterricht anwesenden Schülerinnen und Schülern statt. Die Lehrkräfte beaufsichtigen die Testungen, leisten aber keine weitere Hilfestellung bei der Durchführung des Tests (z.B. Abstriche, Teströhrchen befüllen usw.).

Da vom Transportunternehmen DHL die Zustellung der Selbsttests soeben für Freitag, den 19.03.2021 angekündigt wurde ist eine Selbsttestung für die Klassen- Kursgruppe 2 vor den Ferien nicht mehr möglich. Die erste Testung für diese Gruppe kann erst nach den Osterfreien stattfinden. Dies bedauere ich sehr, stelle allerdings in aller Deutlichkeit fest, dass diese Verzögerung nicht die Gesamtschule Hennef-West zu verantworten hat.

Für die Klassen/ Kursgruppe 1 (Präsenzunterricht ab 22.03.2021) ist der Selbsttest nach Abschluss aller Vorbereitungen für Dienstag, 23.03.2021 geplant.

Eine Kurzanleitung zum Test findet man auf der Übersichtsseite des Bildungsportals unter:

https://www.schulministerium.nrw/selbsttests

 

  1. Ablauf der Testung:

Unmittelbar vor Testung auf die Handhygiene der Selbst-Testenden sowie auf den notwendigen Abstand (1,5 m) zwischen den Schülerinnen und Schülern zu achten. Die Testung in der Lerngruppe erfolgt in zwei Teilgruppen (z. B. weil die Maske zum Test kurzzeitig abgenommen werden muss). Die Lüftung des Raumes ist sicherzustellen.

Die Schülerinnen und Schüler führen den Selbsttest eigenständig durch. Die Lehrkräfte kontrollieren das Ergebnis der Testung. Wenn das Ergebnis positiv sein sollte, muss das Ergebnis unverzüglich im bereitliegenden Protokollbogen auch mit Namensnennung der positiv getesteten Personen dokumentiert werden. Die sofortige Dokumentation ist unverzichtbar, da sich der Test-Kit nach einer gewissen Zeit verfärbt und damit wertlos ist. Auch nach Durchführung des Selbsttests ist auf die Handhygiene zu achten.

Zur genauen Interpretation des Testergebnisses sind Hinweise im Bildungsportal zu finden unter:

https://www.schulministerium.nrw/selbsttests

Die Lehrkräfte oder Aufsichtspersonen wirken darauf hin, dass die Testergebnisse der Selbsttests in der Klasse oder im Kurs auch bei negativer Testung vertraulich behandelt werden (kein Präsentieren oder Herumzeigen von Testergebnissen).

 

  1. Umgang mit einem positiven Testergebnis:

Ein positives Ergebnis eines Selbsttests ist noch kein positiver Befund einer Covid-19-Erkrankung, stellt allerdings einen begründeten Verdachtsfall dar. Die betroffene Person muss unverzüglich und in altersgerechter Weise unter Einhaltung der allgemeinen Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen isoliert werden.

Die Schulleitung informiert die Eltern. Die Schülerin oder der Schüler wird entweder nach Hause geschickt oder von den Eltern abgeholt. Die Nutzung des ÖPNV sollte dringend beim Rücktransport vermieden werden.

 

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales weist hier auf Folgendes hin:

„Ein positives Selbsttestergebnis ist durch eine PCR-Testung zu bestätigen. Hierfür muss umgehend durch die betroffene Person bzw. deren Eltern/Personensorgeberechtigte von zuhause aus Kontakt mit der Hausärztin/dem Hausarzt bzw. der Kinderärztin/dem Kinderarzt aufgenommen und ein Termin vereinbart werden.

Eine erneute Teilnahme der Schülerin oder des Schülers am Unterricht ist erst mit einem negativen PCR-Test wieder möglich. Bis zum PCR-Testtermin sollte sich die Person in freiwillige häusliche Quarantäne begeben, um der Gefahr von Ansteckungen vorzubeugen. Bei einem positiven PCR-Nachweis erfolgen die weiteren Schritte nach Maßgabe der landesrechtlichen Verordnungen (u.a. häusliche Absonderung auch für Familienangehörige und ggf. die Lerngruppe, die Klasse, Kontaktpersonen).

Ein COVID-19-Verdachtsfall auf der Grundlage eines Selbsttests an einer Schule bedeutet seitens des Gesundheitsamts in der Regel nicht, dass eine Klasse in Quarantäne geschickt oder die gesamte Schule geschlossen wird.

Schülerinnen und Schüler mit negativem Testergebnis können weiterhin die Schule besuchen. Auch Schülerinnen und Schüler ohne Test dürfen weiterhin am Präsenzunterricht teilnehmen.

Die direkten Sitznachbarn bzw. engen Kontaktpersonen (sog. „social bubble“) des betroffenen Verdachtsfalls sind allerdings aufgefordert, bis zum Vorliegen des PCR-Testergebnisses des Verdachtsfalls nicht nur strikt die Infektions- und Hygienemaßnahmen einzuhalten (unabhängig von Aufenthaltsort oder auch im Sportunterricht), sondern auch nicht notwendige Kontakte nach der Schule zu vermeiden.“

Bei einem ungültigen Testergebnis kann der Test wiederholt werden, falls weitere Test-Kits vorhanden sind.

 

  1. Widerspruchserklärung der Eltern:

Die Testung ist freiwillig. Bei Kindern und Jugendlichen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres können die Eltern Widerspruch gegen die Teilnahme ihres Kindes an der Testung erheben. Bei einem Widerspruchsverfahren müssen nur die Eltern aktiv werden, die tatsächliche Einwände gegen den Test haben. Ein Muster für eine Widerspruchserklärung finden Sie auf der Übersichtsseite im Bildungsportal: https://www.schulministerium.nrw/selbsttests

Verantwortlich für die rechtzeitige Vorlage des Widerspruchs sind die Eltern. Behaupten Schülerinnen und Schüler das Vorliegen eines elterlichen Widerspruchs und kann dies aus Zeitgründen nicht überprüft werden, wird die Testung möglichst nachgeholt. Diese Erklärung soll noch in verschiedenen Sprachen auf der oben genannten Seite eingestellt werden.

 

Da die Teilnahme an den Testungen auf freiwilliger Basis erfolgt, dürfen sich aus der Verweigerung eines Tests durch eine Schülerin oder einen Schüler keine Konsequenzen ergeben.

 

  1. Vorgabe für Hygiene und Infektionsschutz

Die Durchführung der Testungen erübrigt in keinem Fall die Einhaltung der Vorgaben für Hygiene und den Infektionsschutz in Schulen. Zudem sind die Vorgaben insbesondere der Corona-Betreuungsverordnung (CoronaBetrVO) weiterhin in vollem Umfang zu beachten. Erst das Zusammenwirken von Testung und Einhaltung der Vorgaben für die Hygiene und den Infektionsschutz bietet ein hohes Maß an Gesundheitsschutz in der Schule.

 

  1. Symptomatische Personen

Und es gilt auch weiterhin: Symptomatische Personen sollen gar nicht erst in die Schule kommen. Wenn Erkrankte (oder deren Eltern) den Verdacht haben, dass eine COVID-19-Erkrankung vorliegen könnte, müssen diese Schülerinnen und Schüler zu Hause bleiben; die Eltern oder die volljährigen Schülerinnen und Schüler müssen Kontakt mit der Hausärztin/dem Hausarzt bzw. der Kinderärztin/dem Kinderarzt aufnehmen.

Diesem Schreiben sind als Anlage eine Kurzanleitung zur Anwendung sowie zur Interpretation der Ergebnisse beigefügt.

Ich hoffe, mit meinen Ausführungen die wesentlichen Informationen bezüglich der Tests zur Eigenanwendung mitgeteilt zu haben, wünsche uns einen reibungslosen Ablauf beim Testen und natürlich allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft, dass alle gesund bleiben und diese Krise gemeinsam meistern.

 

Für die Gesamtschule Hennef-West:  Alfred Scholemann